In den letzten Jahren reden viele Politiker und Umweltaktivisten darüber, dass man die Umwelt schonen sollte und schlagen Lösungen vor wie zum Beispiel öfter mal das Auto stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmöglichkeiten zu nutzen. Was eignet sich also mehr als sich mal wieder aufs Fahrrad zu schwingen. Doch vielen ist es einfach zu altmodisch und zu peinlich auf ihren alten Drahteseln zur Arbeit oder zum Strand zu fahren. Wie wäre es den mit einem Cruiser, statt dem normalen Fahrrad?! Bei einem Cruiser handelt es sich um ein Fahrradmodell, dass vor allem in den 40er Jahren sehr bekannt und beliebt war. Besonders auffallend und eines der Besonderheiten ist die gebogene Form des Rahmens und das schwere Eigengewicht. Außerdem verzichtet man auf viele kleine Extras, wie sie heute an normalen Fahrrädern zu finden sind. Doch eigentlich ist der Begriff "Cruiser" nur ein Sammelbegriff, den für jede Gegend und Straßenbedingung gibt es verschiedene Modelle. Das wohl bekannteste ist der Beachcruiser. Hier wird vor allem auf dickere Reifen geachtet und der Sitz ist ziemlich weit hinten, sodass es beinahe wie ein Sessel aussieht und genauso gemütlich sitzt man auch auf diesem Rad. Die dicken Reifen ermöglichen eine gute Fahrt auf Kiesstraßen oder an Stränden. Daher auch sein Name. Wie schon erwähnt ist die Ausstattung beim Cruiser eher spärlich so findet sich zum Beispiel oft keine Gangschaltung oder nur eine mit wenigen Gängen. Wer also lieber etwas Modernes will, für den ist der Cruiser nicht das richtige. In den letzten Jahren entwickelte sich auch in Deutschland eine richtige kleine Szene. 2001 gab es sogar ein Treffen. Man kann also sehen, dass diese Art von Fahrrad immer mehr Fans findet und nicht nur in Amerika und England immer beliebter wird. Der Cruiser ist alles in allem ein sehr gutes Fahrrad, wenn man an den Wochenende mal an den Strand fahren möchte oder eben einfach nur durch die Stadt. Fans von Straßenrennen und für lange Radtouren sollten jedoch in einer solchen Situation lieber auf das gute alte Mountainbike zurückgreifen. So macht Umweltschutz doch Spaß und es ist garantiert, dass man die Blicke auf sich zieht egal wo man hinkommt.
Autor: Oliver Hübner
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