Kurze Nächte und längere und andauernde Schreiphasen des neugeborenen Babys trüben oft das junge Familienglück. Die neue Situation mit einem kleinen Baby beansprucht junge Eltern oft bis an die Grenzen. Besonders wenn der wohlverdiente Schlaft der eigentlich zur Erholung dienen soll quasi nicht vorhanden ist. Der Grund das Baby wacht ständig auf und schreit und hält somit die Eltern auf trab. Der erholende Schlaf ist aber auch sehr wichtig für das Baby. Darum gilt es die Ursache für den unruhigen Schlaf herauszufinden. Wenn sie der Meinung sind, ihrem Baby fehlt etwas sprechen sie ihre Hebamme an, oder gehen sie gleich zu ihrem Kinderarzt. Zögern sie nicht, auch wenn sie sich unsicher sind. Liebe einmal zuviel nachgefragt oder einen vermeintlich unnötigen Weg zum Arzt zurückgelegt, als einer zu wenig. Es geht um die Gesundheit ihres Kindes. Hebammen und Ärzte haben für ihre Situation Verständnis. Bei vielen Babys ist der unruhige Schlaf und das damit verbundene Schreien nicht auf eine Krankheit zurück zu führen. Die Ursache ist eine andere. Die Babys sind die Nähe und Geborgenheit des Mutterleibes gewöhnt. Nun in „Freiheit“, abgenabelt von der Mutter haben sie diese vertraute Enge nicht mehr. Sie können sich frei Bewegung und tun dies auch. Auch bei Schlafen und das ist oft nicht gewollt. Beobachten sie ihr Baby beim schlafen. Hat es starke Zuckungen und plötzliche, scheinbar unkontrollierte Armbewegungen? Dieses Phänomen wird auch als Moro-Reflex bezeichnet. Durch die unkontrollierten Bewegungen erschrickt sich das Baby selbst und wacht auf. Und da es eigentlich noch gar nicht Zeit ist aufzuwachen, teilt das Baby seine Frustration seiner Umwelt mit uns schreit. Es hat ja gar keine andere Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Ein altes Mittel gegen diese unkontrollierten Bewegungen ist das feste Einwickeln mit einer Decke. So dass das Baby in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, wie es im Mutterleib der Fall war. Dieses einwickeln bezeichnet man als pucken. Wenn sie sich unsicher sind, fragen sie ihre Hebamme. Diese wird ihnen sicherlich weiterhelfen, denn das pucken ist eine weit verbreitete Wickeltechnik die oft von Hebammen empfohlen wird.
Autor: Melanie Wander Email: kontakt(at)aber-natuerlich.de


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