Alle Eltern eines Sohnes kennen das Problem: Er wird Erwachsen und hat dann noch andere Bedürfnisse wie das tägliche Rasieren. Ist der Flaum erst einmal im Gesicht, sollte man auch mit dem Rasieren beginnen. Ersten sieht es nicht unbedingt schön aus und er könnte ja schließlich bei den Mädels und den Klassenkameraden später komisch aussehen. Zweitens lernt er so frühzeitig mit dem Rasierer umzugehen, so ein Flaum muss meist nur einmal in der Woche rasiert werden. Ob Nass- oder Trockenrasur sollte man entweder anhand des Alters beziehungsweise der Reife des Kindes entscheiden oder ihm direkt die Wahl zwischen beiden Varianten überlassen, denn für empfindliche Haut ist eine Trockenrasur nicht uneingeschränkt geeignet. Grundsätzlich ist dies aber ein Zeichen des Erwachsenwerdens und sollte dem Sohn keinesfalls verboten werden – schließlich geht es hier um die eigene Körperpflege und das eigene Selbstbild. Ausserdem ist es in Hinblick auf das spätere Leben unvermeidlich das er damit in Kontakt kommt und spätestens durch den Druck von Freunden, Klassenkameraden oder der ersten Freundin wird dieses Thema noch zusätzlich verstärkt. Ob ein zwölfjähriges Kind sich allerdings gleich mit den Gillette Rasierklingen von Papa rasieren soll oder doch lieber erst einmal ein Elektrorasierer gekauft werden sollte, ist durchaus eine Überlegung wert. Für den Fall das sich ein Zwölfjähriger mit Rasierklingen rasieren muss, sollte dies immer unter elterlicher Aufsicht erfolgen. Steine sollten dem Kind beim Wunsch sich zu Rasieren allerdings nicht in den Weg gelegt werden. Besser ist es mit dem Sohn Rasierer oder Rasierklingen kaufen zu gehen und ihn über Gefahren aufzuklären sowie bei den ersten Rasuren aktiv zu helfen.
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Autor: Steffen Steffen




