Das E-Rad ist auch als Elektrorad oder E-Bike bekannt. Bei diesem handelt es sich um ein Fahrrad, das mit einem zusätzlichen Elektromotor ausgestattet ist. Heute werden überwiegend Modelle angeboten, bei denen der Elektromotor eingebaut ist. Jedes E-Rad verfügt über einen Akku, der für die Anwendung des Modells entscheidend ist. Dieser Akku kann in der Regel abgenommen werden. Die Aufladung des Akkus ist an der heimischen Steckdose möglich und gestaltet sich demnach sehr einfach und preiswert. Nach dem Ladevorgang kann er problemlos an das E-Rad angebracht werden. Neben dem E-Rad, dessen Akku aufgeladen wird, gibt es auch den sogenannten Pedelec. Bei diesem Modell erfolgt die elektrische Unterstützung nur dann, wenn mit den Pedalen gearbeitet wird. Beim E-Rad wird heute zwischen unterschiedlichen Modellen differenziert. Eine Unterscheidung ist unter anderem aufgrund der führerscheinrechtlichen Folgen, die in der EU bindend sind, erforderlich. Unterschieden wird zwischen vier Kategorien. Zunächst muss das E-Rad genannt werden, dass mit einer limitierten Tretunterstützung arbeitet. Dieses ist das bekannte Pedelec. Neben diesem gibt es das schnelle Pedelec. Dieses verfügt über eine unlimitierte Tretunterstützung. Das klassische E-Rad, das auch als E-Bike bezeichnet wird, hat einen Zusatzantrieb, der tretunabhängig ist. Häufig werden diese Modelle auch als E-Roller bezeichnet. Daneben gibt es das E-Rad ohne Tretantrieb, das sich auch als E-Scooter einen Namen machen konnte. Heute kommen beim E-Rad verschiedene Antriebe zum Einsatz, die sich in erster Linie durch ihre Bauweise voneinander unterscheiden. Insgesamt werden sechs verschiedene Bauweisen verwendet. Dazu gehört der Nabenmotor, der auf dem Vorderrad angebracht wird. Neben diesen gibt es Modelle, bei denen sich der Nabenmotor auf dem Hinterrad befindet. Als dritte Bauweise kommt beim E-Rad der Tretlagermotor zum Einsatz. Dieser unterscheidet sich deutlich vom Nabenmotor. Sattelrohrmotoren und Elektromotoren, die mit einer Transmission auf dem Hinterrad aufwarten können, gehören ebenso zu den gängigen Bauweisen. Heute gibt es auch ein E-Rad, dessen Elektromotor am Anhänger befestig ist. Bei diesem handelt es sich um einen sogenannten Schubanhänger. Ein E-Rad mit dieser Bauweise gilt bis heute als Exot und findet vergleichsweise selten Anwendung. Des Weiteren lassen sich beim E-Rad unterschiedliche Nutzer erkennen. Besonders beliebt sind die zahlreichen Modelle bei Menschen, die während des Fahrens mit erheblichen Steigungen oder Gegenwind zu kämpfen haben.
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Autor: Elizabeth Bourne




