Whirlpools stehen heute immer noch für Geld und Luxus. Mit einem Whirlpool hat man nicht nur seinen Spass, sondern einen gewissen Wert an Prestige. Die Besitzer von grossen Villen lassen es sich natürlich meistens nicht entgehen, dass sie sich die pure Verwöhnung zu Hause gönnen. Wenn sie schon Millionen in ein schickes Haus investieren, dann darf natürlich eine kleine Verwöhnoase nicht fehlen. Dazu gehören dann so etwas wie Saunas und Whirlpools. In der heutigen Zeit ist es zwar so, dass fast jeder einfache Hausbesitzer eine Sauna hat, aber der Whirlpool ist ein Zeichen der Reichen. Wer meistens einen richtigen Whirlpool zu Hause stehen hat, der hat ebenfalls einen Swimmingpool. Und das ist das größte Statussymbol überhaupt. Wenn ein Hausbesitzer erzählt, dass er einen Swimmingpool besitzt und dazu noch einen Whirlpool, dann fangen sofort die Assoziationen beim Zuhörer an. Dieser fängt an zu träumen von einem Butler, einem Poolboy und schönem Wetter. Man stellt sich vor, wie die Reichen bei Sonnenschein mit einem kühlen Drink in der Hand den Luxus geniessen. Die Frauen sind in diesen Vorstellung schlank und schön, die Männer gepflegt und eben reich. Auch bei diesen Vorstellungen kommt das gängige Beziehungsmodell zum Vorschein. Weg ist die Emanzipation, der Mann verdient das Geld und die Frau geniesst den Reichtum ihres Mannes. Leider ist es noch heute so, dass Frauen nicht so eingeschätzt werden, dass sie Butler, Swimmingpool, Whirlpool und ein grosses Haus alleine finanzieren könnten. Aber es geht. Zahlreiche Promifrauen können allein durch ihre Karriere eine ganze Familie mit Luxus verwöhnen. Allerdings ist diese reale Vorstellung noch nicht bei den meisten Normalverdienern angekommen. Der Besitz von Whirlpools ist ein Privileg der reichen Männer. So ist die Vorstellung.
Autor: Sandra Müller
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