Früher nannte man sie das umherziehende Bevölkerung. Mit bunten Gewändern zogen Künstler durch die Gesellschaft, um die Menschen auf Jahrmärkten zu unterhalten. Sie boten ein abwechslungsreiches Angebot und halfen uns damit, den grauen Alltag für ein paar winzige Momente zu vergessen und wenn sie gut waren, dann erreichten sie es ebenso, uns in ein leuchtendes Zauberland der Geschichte zu versetzen, in diesem wir wieder staunen konnten wie wie damals. Es gibt sie noch diese Unterhaltungskünstler, die es vollbringen, unserem Tag ein wenig von Gesang und Feenwelt zu verschaffen, auch wenn ihre Klamotten in der jetzigen Zeit viel anders ausschaut und sie nicht länger in Pferdewagen durch die Lande ziehen. Die Künstler von einst sind die Zauberkünstler von heute. Der Clown, der für die Überraschungsparty einer kleinen Prinzessin angeheuert wird, der Künstler mit seinem Keyboard, der dem Hochzeitspaar den passenden Rahmen für den Tanz bietet, der Zauberer, der beim Jubiläum die Belegschaft mit seiner Schnelligkeit ins Staunen bringt oder die fortwährend populärer werdenden Musiker im mittelalterlichen Aufzug, die tatsächlich noch von einem Stadtfest zum anderen fahren, um ihre Künste zu präsentieren.
Und dann existiert in der heutigen Zeit natürlich ebenso noch die eigentlich prominentere Form der Zauberkünstler, den wenn wir den Fernseher anschalten, dann veranschaulichen uns die mittlerweile fortwährend beliebten Casting-Shows und die umjubelten Stars, dass es auch heute noch ein Bedürfnis der Leute zu sein scheint, sich einfach nur unterhalten zu lassen.
Derjenige der heute und früher als Künstler Erfolg hat, der hat bereits erkannt, dass es nicht nur auf das Talent und die Befähigung ankommt, sondern dass die wahre Kunst daraus besteht uns alle zum Erstaunen zu bringen.
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Autor: Mike Müller


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