Auf der Erde wird es immer wärmer, das lässt sich nicht mehr vom Tisch reden. Inzwischen haben das auch die Politiker begriffen und angefangen, Maßnahmen dagegen zu ergreifen. Eine dieser Maßnahmen ist das schrittweise Verbot traditioneller Glühbirnen. Aber ist dieser Eingriff in unsere traditionelle Lebensweise (immerhin verwenden wir solche Glühbirnen ja schon seit über hundert Jahren) gerechtfertigt? Müssen wir uns wirklich mit der Tatsache abfinden, dass wir jetzt nach dem Einschalten der Lampe immer eine Weile warten müssen, bis es richtig hell wird? Oder damit, dass das Licht aus unseren Lampen jetzt eine andere Qualität hat, als wir es gewohnt waren? Wie hängt denn die Verwendung von Glühbirnen überhaupt mit dem Klima zusammen? Nun, es geht dabei nicht speziell um die Glühbirnen, sondern um den Stromverbrauch im Allgemeinen. Der ist einfach bei den altmodischen Glühbirnen zu hoch. Es gibt zwar verschiedene Arten, Strom zu produzieren, aber ein Teil unseres Stroms wird auch in den nächsten Jahren aus Kohlekraftwerken stammen. Dort entsteht als Abfallprodukt der Stromerzeugung Kohlendioxid, und das verstärkt den Treibhauseffekt, also die Erwärmung der Erde. Eine klimafreundliche Alternative ist die Kernenergie. Aber spätestens seit dem Unfall von Tschernobyl ist jedem klar, dass wir auch die Kernkraftwerke so bald wie möglich los werden müssen. Auf der anderen Seite geben Wind-, Wasser- oder Sonnenkraftwerke bisher nicht genug her, um auf Kohlekraftwerke verzichten zu können. Deshalb führt im Moment kein Weg am Stromsparen vorbei – und da können wir die Beleuchtung nicht ausnehmen. Aber ist das wirklich auf Privathaushalte beschränkt? Was können die Eigentümer von Lagerhallen, Einkaufszentren und so weiter tun, um der Klimakatastrophe entgegenzuwirken? In ihren Gebäuden findet man in der Regel nur wenige Glühbirnen, dafür aber viele Leuchtstoffröhren. Glücklicherweise lässt sich auch hier viel tun: Die modernen Röhren verbrauchen viel weniger Strom als ältere. Schlecht ist in diesem Zusammenhang allerdings, dass die neuen Röhren schmaler sind und deshalb nicht ohne weiteres in die alten Fassungen passen. Hier bieten jedoch moderne Beleuchtungssysteme wie Etalux Abhilfe. Damit lässt sich ohne großen Aufwand jede alte Leuchtstoffröhre durch eine moderne ersetzen. Das ist ein Beispiel dafür, dass man als einzelner Unternehmer durchaus weit mehr leisten kann, als der Gesetzgeber vorschreibt.
Autor: Andreas Mettler




