Viele denken, das Auto fährt mit Sprit und damit sind die Kosten fürs Auto abgehakt. Doch dass dem nicht so ist, das sollte eigentlich auch ein jeder Autofahrer durchaus wissen. Denn nicht nur der Sprit schlägt mit einer beachtlichen Summe zu Buche. Nein, für das Auto fallen noch viel mehr Kosten an, die aber gerne einmal außen vor gelassen werden. Denn sie kehren nicht so häufig wieder, wie der beinahe wöchentliche oder gar tägliche Tankstopp. Dazu gehören vor allen Dingen die Autoversicherung und die Kfz-Steuer. Aber auch die Kosten für Wartung, Pflege und Reparatur des Autos darf man bei einer umfassenden Kostenbetrachtung nicht außer Acht lassen. Dennoch sollte man an dieser doch recht hohen Belastung durch ein Auto nicht verzweifeln, da man hier viele Kosten auch deutlich senken kann. Bei der Versicherung kann man alleine durch einen Vergleich der einzelnen Anbieter bares Geld einsparen. Einige Hundert Euro kommen hier jährlich locker zusammen. Man erhält Rabatte, wenn man das Auto nur selbst fährt, wenn es über Nacht in der Garage verbleibt und auch dann, wenn man über Wohneigentum verfügt. Bei der Steuer kann man nur dann sparen, wenn man sich für ein besonders umweltfreundliches Auto entscheidet. Dieses sollte eine günstige Abgasnorm erfüllen und auch ein kleinerer Hubraum wirkt sich positiv auf die Belastung durch die Steuer aus. Wer ohnehin nur in der Stadt unterwegs ist, kann sich durchaus auch für einen Kleinwagen entscheiden, da man hier auch von hohen PS-Zahlen nicht wirklich profitieren kann. In punkto Reparaturen und Instandhaltung kann man ebenfalls viel Geld sparen. Autos müssen nicht immer zur Fachwerkstatt gebracht werden. Zugegeben für die regelmäßigen Wartungsarbeiten, die laut Serviceheft empfohlen werden, eignet sich die Fachwerkstatt schon. Doch geht es nur um das Wechseln der Räder, so reicht auch eine freie Werkstatt völlig aus, die oft mit deutlich günstigeren Stundensätzen abrechnet.
Autor: Sandra Müller
Email: sandra(at)ekonzept.org




