Poljot kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. In den Dreißigerjahren gegründet als „Erste Staatliche Uhrenfabrik“, wurde sie mehrfach umgelagert und umbenannt, ehe Juri Gagarin 1961 eine Uhr aus diesem Sortiment mit auf seinen Flug nahm. Dieser Flug brachte der Uhrenfabrik den Namen „Poljot“ (Flug) ein. Die für die Produktion notwendigen Maschinen wurden in der Schweiz erworben. Hatte das Unternehmen seinen Sitz ursprünglich nur in Russland, änderte sich dies in den frühen neunziger Jahren als ein Werk in Mainz in Betrieb genommen wurde. Seit diesem Tag kann man diese Uhren offiziell auf dem europäischen Markt erwerben. Poljot Uhren stehen für Qualität im Material und sehr gute Verarbeitung hochwertiger Produkte. Dabei kann sich die Vielfalt in der Produktionslinie durchaus sehen lassen. Reicht es doch von Taschenuhren über Armbanduhren bis hin zu edlen Chronographen. Wen wundert es da, dass diese Linie sogar preisgekrönt ist? Natürlich muss man auch anmerken, dass diese Qualität ihren Preis hat. Einen Preis, den sie durchaus wert ist und hart verdient hat. So gewann sie den Preis „Goldene Trophäe für Qualität XX“ 1991 in Madrid. Doch auch auf Uhrenschauen schnitten verschiedene Modelle aus dem Hause Poljot wesentlich besser ab als Modelle aus Häusern, die man sonst um ein Vielfaches eher mit Uhren in Verbindung bringt. So landete man auf der Uhrengala in Wien bei der Wahl der „Uhr des Jahres 1998“ in der Klasse „Elegante Damenuhr“ auf Platz 24 und damit überraschend vor „Cartier“ und anderen großen Namen. Auch die Herrenuhren stehen dem Streben nach einer eigenen Linie, sehr guter Qualität und bester Verarbeitung in nichts nach.
Autor: Schmidt,Alexander
Email: mischkin83@gmx.de




