Da GSM seit dem Jahr 1991 Standard in Europa für Mobiltelefone wurde, ist es für die Verbraucher wesentlich einfacher sich für ein bestimmtes Handy und für ei bestimmtes Netz zu entscheiden. Immer wenn ein technisches Gerät auf der Schwelle zu einer wichtigen weiteren Entwicklung steht, immer genau dann wenn sich eine Richtung der Technik absehen lässt, oftmals auch propagiert durch die Presse und die großen Konzerne, dann erst haben es die Verbraucher einfacher sich für eines der Geräte und die damit verbundene Technik zu entscheiden. Man erinnert sich beispielsweise einfach einmal an die drei verschiedenen Möglichkeiten für das Videogerät in den 80er Jahren. Und bei der Welt des Mobilfunks sah es damals, Anfang der 90er auch nicht viel anders aus. SMS werden nun mittels eines Signalisierungskanal der Inhalt des GSM Standard ist, gesendet (SDCCH und FACCH). Der Versender einer Gratis SMS sendet seine Textnachricht und diese wird zuerst über die Kurzmitteilungszentrale (SMCS) des jeweiligen Netzbetreibers gesendet. Dort kann es mitunter vorkommen, je nach Vertrag und SMS Aufkommen im Netzt, dass die SMS für kurze Zeit auf dem Server bleibt. Es gibt nämlich auch Verträge bei denen der Netzbetreiber die SMS nicht sofort sondern erst in den Zeiten in denen nicht mehr so viel los ist im Netzt, senden kann und darf. Diese Kurzmitteilungszentrale liest den Header der SMS Nachricht und damit die Zieladresse, die Zielnummer. Wenn nun der Empfänger der SMS im eigenen Netzt zu Hause ist, wird die SMS weiter geleitet. Ist der Empfänger Kunde in einem anderen Netz, so wird die Gratis SMS .Diese kleine technischen Besonderheiten interessiert jedoch denjenigen der eine SMS sendet nicht unbedingt. Nur eine kleine Gruppe unter den Nutzern derjenigen die liebend gerne SMS versenden ist gerne auch über den technischen Hintergrund informiert. Und das ist schade, wo doch die Technik der Mobilfunkbranche neugierig stimmt, wenn man sich ein wenig damit befasst.
Autor: Gabriele Sinzig-Freese Email: gabi.sinzig@googlemail.com




