Das leidige Problem ist bekannt: das Auto hat schon einige Jahre auf dem Buckel und es ist wieder einmal etwas kaputt. Sei es die Autobatterie, die im Winter nicht mehr anspringen will oder der durchgerostete Auspuff, der sich bald verselbständigen wird. Für ein neues Auto reicht das Geld nicht und der TÜV steht auch bald vor der Tür. Aber was tun? Die Preise in den Werkstätten zum Einbauen der Teile sind ohnehin hoch und die Werkstatt schlägt bei den Kosten für Ersatzteile noch einmal Geld auf. Da ist es meist besser, sich wenigstens bei den Ersatzteilen den ein oder anderen Euro sparen zu können und zumindest diese, so weit möglich, in Onlineshops zu bestellen. Natürlich wird es schwer, einen kompletten Motor über das Internet zu kaufen, aber bei Auto-Ersatzteilen wie einer Autobatterie, einem Auspuff oder Zündkerzen ist dies meistens kein Problem. Doch am Besten ist es natürlich, mit seinem Auto schonend umzugehen und den Verschleiß, sowie die Belastung der einzelnen Teile so gering wie möglich zu halten.
Vor allem die Autobatterie ist ein sehr anfälliges Ersatzteil, vor allem im Winter. Deshalb bietet es sich vor allem in der kalten Jahreszeit an, Strom zu sparen. Denn im Winter wird das Fahren für die Batterie zur Dauerbelastung: Das Licht, die Sitzheitzung, der Scheibenwischer oder die Beheizung für die Heckscheibe. All das frisst Strom und es wird vor allem bei kurzen Fahrwegen viel mehr Energie verbraucht, als die Lichtmaschine die Batterie wiederaufladen kann. So kann man die Batterie schonen, indem bei kurzen Strecken nicht immer gleich die Heizung einschaltet. Auch die Alarmanlage frisst im abgestellten Zustand Strom von der Batterie. Hier sollte man auch überlegen, ob man die Alarmanlage überall einschalten muss oder ob hier nicht auch noch Sparpotential vorliegt. Doch auch durch Pflege und Wartung kann man bei vielen Autoteilen eine längere Lebensdauer erzielen und so Geld sparen. So sollten beispielsweise in regelmäßigen Abständen die Stoßdämpfer kontrolliert werden; sind diese schon von Verschleiß gezeichnet, wirkt sich dies auch negativ auf die Bremsen und Reifen aus. Auch um den Autolack länger ansehnlich zu halten, sollten jährlich ein paar Stunden geopfert werden und das Auto in der Autowaschanlage gewaschen werden und kleinere Lackschäden mit einem Lackstift selbst ausgebessert werden. Die Autobatterie kann ebenfalls selbst gereinigt werden, wobei die Pole mit einem Polfett bestrichen werden können, der Sitz der Kabel kann ebenfalls selbst überprüft werden. Berücksichtigt man diese kleinen Hinweise und opfert ein paar Stunden, wird man noch lange eine Freude am Auto haben, man spart bares Geld und hat obendrein die Sicherheit, dass Auto möglichst funktionstüchtig zu halten und nicht irgendwo liegen zu bleiben.
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Autor: Otto Freimuth



