Unter einem Fonds versteht man immer eine Art der Geldanlage, welche dem Anleger einerseits eine hohe Rendite in Aussicht stellt, er aber andererseits auch das Risiko eines Verlustes eingeht. Das Risiko eines Kapitalverlustes lässt sich durch eine große Streuung in viele verschiedene Anlageformen innerhalb eines Fonds recht gut relativieren. Dennoch gilt bei dieser Form der Geldanlage immer, wie es auch schon bei einzelnen Aktienpaketen ist, je größer die zu erwartende Rendite, desto größer ist in aller Regel auch das Risiko. Fonds an sich gibt es in den unterschiedlichsten Investitionsmöglichkeiten. Zu den am weitesten verbreiteten Fondsarten gehören die sogenannten Investmentfonds, die Aktienfonds oder auch die Schiffsbeteiligungen. Gerade im Bereich der Risikoabstufung gibt es hier gravierende Unterschiede, je nach Art des Fonds oder dessen Anbieter. Die wohl risikoärmste Form der Fondanlage ist in den klassischen Investmentfonds zu sehen. Durch eine gute Streuung der Investitionen auf verschiedene Unternehmensbereiche bzw. Unternehmen selbst mittels einer Kapitalanlagengesellschaft wird so das Risiko des Anlegers minimiert. Investiert wird in der Regel in Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, am Geldmarkt und in Immobilien. Bei sogenannten Aktienfonds wird ein Großteil des Investitionsvolumens (oft sogar alles) in Aktien angelegt. Das Risiko solcher Fondanlagen ist schon etwas höher einzuordnen als bei den Übrigen. Als Anleger sollte man sich deshalb vorher informieren, in welche Aktien man investieren möchte. So sind zum Beispiel Investitionen in große Kapitalgesellschaften, die schon über Jahre hinweg beispielsweise am Euro Stoxx oder DAX gehandelt werden nicht so sehr risikobehaftet als die Anlage in kleinere Firmen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel! Auch sollte man sich desweiteren über das bestehende Währungsrisiko im Klaren sein und sich vorher informieren, in welcher Währung die im Fonds enthaltenden Aktien gehandelt werden. Eine Form von geschlossenen Fonds bilden die Schifffonds. Hierbei investiert der Kapitalgeber direkt in den Erwerb von Schiffen oder Schiffsgesellschaften und tritt in der Rechtsform eines Kommanditisten auf.
Autor: Peter Piekarz
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