Der Besitz eines Internetzugangs in den eigenen vier Wänden ist heutzutage ohne Frage schon fast elementar in einem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland. Bereits knapp 20 Millionen Haushalte sollen sogar schon mit dem Breitbandanschluss DSL versorgt sein, welche sich die verschiedenen Anbieter auf dem DSL-Markt untereinander aufteilen. Doch Internetanschlüsse gibt es noch mehr, denn zu DSL gibt es natürlich auch nach wie vor noch Alternativen, wenn diese auch nicht immer besser und günstiger sein müssen. Erstgenannte Alternative ist hierbei ohne Frage die vorhergegangenen Technologien, sprich die Internetnutzung über ISDN oder gar noch über ein analoges Modem, welches direkt an die Telefonbuchse angeschlossen wird und hierbei analoge Signale über die Telefonleitung selbst verschickt. Dies ist für viele Menschen eher nur eine Notlösung, beispielsweise in Gebieten ohne DSL-Erreichbarkeit. Die Geschwindigkeit eines solchen Modems ist den Inhalten des heutigen Netzes natürlich gar nicht mehr gewachsen und von daher furchtbar ineffektiv. Besser wird hierbei schon die Kopplung des analogen Modems mit einer Verbindung per Satellit. Auch wenn sich diese Angebote mit Namen wie "DSL via Satellit" rühmen, so ist es doch kein typisches DSL eben über die Telefonleitung. Die Daten aus dem Internet kommen hierbei per Satellit auf den Computer, Anfragen und Upstreams wiederrum werden über die Telefonleitung versendet. Teures Vergnügen, da es natürlich eine doppelte Leitung bedarf. Vorteilhafter scheinen hier die Alternativen der Internetnutzung über zwei andere Anschlüsse des Hauses. Einmal über den sogenannten Kabelanschluss, welcher schon für ungetrübten Fernsehspaß sorgt und von daher gerne genutzt wird. Auch hier besteht nicht nur die Möglichkeit der Internetverbindung, es gibt bereits auch schon sehr attraktive Komplettangebote, die Leistung dieser Art von DSL über Kabel ist teilweise auch schneller als ein herkömmlicher DSL-Anschluss. Letztenendes kann auch noch die Powerline genannt werden, ein Empfang von Internet über das Stromkabel. Diese Technik wurde groß gefeiert, konnte sich aber niemals über die Grenzen weniger Projektstädte fortentwickeln.
Autor: Marco Hölker-Wehde
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