Was braucht man eigentlich, wenn man das Internet mit DSL nutzen möchte? Nun, eine pauschale Antwort auf diese Frage gibt es leider Gottes nicht. Es hängt nun einmal von den persönlichen Bedürfnissen ab, was man im Einzelnen alles benötigt. DSL ist nicht gleich DSL. Zwar ist es so, dass sich die DSL-Tarife der diversen Zugangsprovider auf den ersten Blick so gut wie nicht voneinander unterscheiden. Schaut man sich die verschiedenen DSL- Komplettpakete der DSL-Anbieter an, so stellt man fest, dass sie alle in etwa das gleiche beinhalten: Immer dabei ist ein DSL-Anschluss für Surfen, Chats und Downloads, ein Telefonanschluss für Gespräche und die entsprechenden Tarife für das Surfen und das Telefonieren - meist Pauschaltarife. Was auch nie fehlt, ist die DSL-Hardware, die Geräte und Boxen also, die man braucht, um den DSL-Anschluss und die Tarif überhaupt nutzen zu können. Doch an diesem Punkt gibt es schon die ersten zu beachtenden Unterschiede. Immer - fast immer - ist das DSL-Modem kostenlos; nur vereinzelt berechnen manche DSL-Anbieter (z.B. congstar) die Kosten für das wichtige Gerät, das zwischen PC und Anschluss zu schalten ist. Der Kunde hat in der Regel nur die Versandkosten zu tragen. Aber: Die Qualität der angebotenen DSL-Modems ist höchst unterschiedlich. Zunächst einmal kann man die DSL-Modems unterscheiden in solche Modems, die Surfen ohne Kabelgewirr ermöglichen, und jene Modems, deren Nutzung nur mit einer Kabelverbindung gelingt. Zudem sind die Modems teilweise mit allerlei Zusatzkomponenten ausgestattet. Zudem werden DSL-Tarife mit verschiedenen Download-Bandbreiten angeboten. Von der Download-Bandbreite hängt die Zugangsgeschwindigkeit ab, mit der man im Internet surfen kann und mit der man Dateien aus dem Internet herunter laden („downloaden“) kann. Vom klassischen DSL 1000 bis zum hochmodernen DSL 16.000 reicht die Spannweite der Download-Bandbreiten. Nicht jeder braucht für seinen DSL-Tarif die maximal mögliche Download-Bandbreite. Doch mit der minimalen Download-Bandbreite sind andererseits auch die wenigsten Surfer zufrieden. Man sollte sich klarmachen, für welche Zwecke man seinen DSL-Tarif benötigt, wozu man den Zugang braucht. Normalerweise ist DSL 2000 als Download-Bandbreite ideal. Wer nur surft und keinerlei Downloads durchführt, der kommt durchaus auch mit einem DSL 1000-Tarif klar. Wer oft große Dateien herunterlädt, sollte sich DSL 6000-Tarife ansehen. Wer mehrere PCs an den Anschluss anbinden will, sollte unbedingt einen der Tarife mit DSL 16.000 buchen.
Autor: Manuel Meister
Email: m.meister@web.de


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